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Ziele
Sozialpolitische und organisatorische Rahmenbedingungen sowie das Fachwissen in der Pflege und im Gesundheitswesen entwickeln sich permanent weiter. Dadurch wird ein lebenslanger Lernprozess sowohl von Fach- als auch von Leitungskräften erforderlich.
Daraus ergibt sich als Ziel aller Veranstaltungen des Erwin-Stauss-Institutes (ESI), den Weiter- und Fortbildungsbedarf aus Sicht von Einrichtungen und Mitarbeiter-/innen einzulösen. Die qualitativen Anforderungen an berufsvorbereitende und berufsbegleitende Qualifizierungen werden vom ESI aufgenommen und in zielgruppenspezifischen Bildungskonzepten umgesetzt. Das gilt für positions-, funktions-, gender- oder diversitybezogene Bedarfe.
Außerdem soll über eine adäquate und lebenslange Fort- und Weiterbildung die Attraktivität der pflege- und gesundheitsbezogenen Tätigkeiten gestärkt werden.
Inhalte
Das ESI als Bildungsinstitut für Gesundheit und Pflege bietet hierzu Qualifizierungsmaßnahmen an, die sich inhaltlich am aktuellen Stand der Gesundheits- und Pflegewissenschaften sowie methodisch am aktuellen Stand der genderorientierten Erwachsenenbildung ausrichten.
Im Rahmen der Veranstaltungen werden neue rechtliche, wissenschaftliche, organisatorische oder fachliche Erkenntnisse in verständlichen und praktikablen Veranstaltungsinhalten vermittelt. Sowohl in Veranstaltungsformen für Leitungskräfte als auch für Fachkräfte legt das ESI Wert auf das handlungsorientierte Erarbeiten von Praktiken, um eine erfolgreiche Wahrnehmung komplexer werdender beruflicher Aufgaben zu gewährleisten.
In der Regel werden die angebotenen Themen in Form von Workshops, Fachtagen, Tagesveranstaltungen mit Praxisbesuchen, Blockseminaren, Fortbildungsreihen sowie in Fach-tagungen angeboten.
Wissenspool
Das ESI setzt nur fachlich versierte Referentinnen und Referenten mit nachgewiesener Berufserfahrung in der Erwachsenenbildung ein. Das Bildungsinstitut arbeitet mit einem Kern von Stammreferentinnen und Stammreferenten zusammen, so dass Kontinuität und Flexibilität gegeben sind. Regelmäßige Treffen der freiberuflich tätigen Dozentinnen und Dozenten gewährleisten inhaltliche Absprachen und methodischen Konsens.
Der ständige Austausch mit den kooperierenden Trägern, Instituten, Experten und dem Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung ermöglicht es dem ESI, einen aktuellen Wissenspool aufzubauen. Die gemeinsame Konzepterstellung in Kompetenzpartnerschaften unterstützt dabei, auf die politischen und fachlichen Entwicklungen zeitnah und professionell zu reagieren.
Karriere
Das ESI möchte seinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Hilfe der folgenden Instrumente persönliche Karriereperspektiven bieten:
1. Förderung der Lehrgangskosten unter anderem durch Meisterbafög.
2. Staatliche Anerkennung des Abschlusses durch das Land Bremen (es besteht eine Vereinbarung, nach der alle Bundesländer die Abschlüsse anerkennen).
3. Auf Antrag Anerkennung des Abschlusses auf europäischer Ebene.
4. Der Anschluss an die Weiterbildungsverordnung für die Gesundheits- und Krankenpflege entspricht den generalistischen Ausbildungsgängen auf Bundesebene.
5. Module werden verstärkt in Kooperation mit der Hochschule Bremen und der Universität Bremen durchgeführt. Eine Anerkennung über die senatorische Behörde ist für einzelne Module im Rahmen des Bachelor-/Masterstudium geplant. Damit verkürzt sich ein anschließendes Studium für die ESI-Teilnehmer/innen ausgewählter Weiterbildungen erheblich.
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